Kunst kommt nicht von können, sondern von besonderen können
Grundlagenausbildung
In der Grundlagenausbildung geht es um ein zeitgenössisches Verständnis traditioneller Bildformen. Im Vordergrund steht der bildnerische Prozess
Halbjähriges Grundlagenstudium
Die halbjährige Grundlagenausbildung ist das verpflichtete erste Semester (6 Monate). Es ist als eine Art Probezeit zu betrachten.
Nach einem individuell eingestellten Programm wird hier ein Grundstein sowohl für die künstlerische Arbeit als auch für die zukünftige Zusammenarbeit im Projektstudium gelegt.
Dieses individuelle Programm orientiert sich an einem vorgegebenen Muster, welches sowohl in die klassische wie auch in eine experimentelle Richtung gehen kann.
Den Schwerpunkt bildet jedoch immer klar die Zeichnung, gefolgt von anderen individuell gesetzten Themen.
Zweijähriges Grundlagenstudium „Traditionelle Techniken der Kunst“
Das zweijährige Grundlagenstudium behandelt die klassischen Techniken der Kunst in einer großen Breite. Es ist eine eigenständige Ausbildung mit klarer, vorgegebener Struktur, der sich das Projektstudium anschließen kann.
Weitere Informationen unten

Zweijähriges Grundlagenstudium „Traditionelle Techniken der Kunst“
Im April 2012 startet die neue Ausbildung „klassische Techniken der Kunst“.
Klassische Techniken der Kunst kennen zu lernen, bedeutet mehr als eine Auseinandersetzung mit den „Alten Meistern“. Es sind praktikable, sinnvolle, ökonomische und vielfältige Methoden des Bildermachens. Es lehrt zielgerichtetes Denken und Handeln. Es ist ein Fundament unserer Kultur.
Es ist der „handwerkliche“ Aspekt. Allerdings muss dieser auch richtig verstanden werden. Studiert werden die unterschiedlichen Möglichkeiten und Formen bestimmter Herangehensweisen und Materialien nach einem festgelegten Programm. Den Schwerpunkt bilden Zeichnung und Malerei. Aufbauplastik und Bildhauerei werden in der zweiten Hälfte der Ausbildungszeit behandelt.
Es werden die sehr unterschiedlichen Materialien und Methoden der „Alten Meister“ untersucht. Dies orientiert sich an den tatsächlich historischen Anwendung: von der Eitempera, über die Ölmalerei bis hin zur Acrylmalerei. Allem vorangestellt ist die Schulung zeichnerischer Fähigkeiten, ohne jene die Anwendung dieser klassischen Methoden sinnlos ist. Eine Spezialisierung oder individuelle Ausrichtung erfolgt erst nach diesen zwei Jahren.
Das Programm ist so ausgerichtet, dass es für alle folgenden künstlerischen Wege sehr viel Nutzen bringt – auch für neue Medien. Das Beherrschen von elementaren praktischen Fähigkeiten ist für nahezu alle Anwendungsbereiche ein enormer Vorteil: plastisch und klar zu skizzieren, Ideen mit Stift, Farbe oder dreidimensional schnell und selbstverständlich sichtbar zu machen und das gleich mit einer gewissen Qualität! Es ist ein Vorteil der lebenslang bestehen bleibt und durch den sich die KUNSTGUT Studenten bereits auszeichnen.
Die zweijährige Grundlagenausbildung ist ein Resultat aus der bisherigen Lehrerfahrung. Der Focus ist ein zukunftsorientiertes Handeln. Die erlernten Techniken werden in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Wandlung gesehen. Folgerichtig ist es ein optimaler Einstieg in die Formensprache der klassischen Kunst, wie beispielsweise der realistischen Malerei. Das in der Ausbildung vermittelte strukturierte, künstlerische Handeln bildet zudem eine klare und solide Grundlage für freies, experimentelles Arbeiten. Mit diesen zukunftsorientierten Zielsetzungen gibt es auf internationaler Ebene keine vergleichbare Ausbildung.
Es erweitert das individuelle Ausbildungsprogramm, das bisher im KUNSTGUT angeboten wird. Die individuelle Einzelausbildung im Projektstudium steht weiterhin zentral für die KUNSTGUT Schule für Gegenwartskunst. Ideal ist also die Kombination von zweijähriger Grundlagenausbildung und anschließendem dreijährigen Projektstudium.
Vorgesehen sind insgesamt 6 Plätze, der Ausbildungsbeginn ist im April und Oktober, Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Die Mappenvorbereitung
Der erfolgreiche Kurs Mappenvorbereitung für Kunsthochschulen ist der Grundlagenausbildung angegliedert.
Link: weitere Informationen zur Mappenvorbereitung