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zur Ausstellung im KUNSTGUT Juni,2006
oben: Hoji Chung, Sabine Heinz, Alexandra Wiemann, Max Thiel, Tiina Koppe, Gisela Gurr
unten: Bona Julia Pfeiffer, Inka Arbrurow, Frank Pieperhoff
Lena Kölmel
"Gelbe Druckbuchstaben ziehen
sich durch das Bild und scheinen keinen Platz darin zu haben – sie wölben
sich, knicken ein - sie quellen über den Rand. Sie beschreiben das Leben:
Ruhm, Ehre, Tod, Loyalität, Einsamkeit, Geschicklichkeit, Eitelkeit drängen
sich dicht an Brutalität, Gott, Authorität."
weitere Arbeiten von Lena Kölmel
Simone Langer
Simone Langer
Die Arbeiten von Simone Langer zeigen einen interessanten Weg Räume skrukturell und spielerisch zu erfassen. Es handelt sich hierbei um ihre erste im KUNSTGUT produzierte Serie.
weitere Arbeiten von Simone Langer
fand zu einem offenen, fn Pinsel- und Zeichenstrich, mit dem sie einen spezifischen Farbklang erzeugen kann.nders interessant ist der Blick auf ihre weiteren Bilder, da sie einen Querschnitt ihrer Grundlagenausbildung im KUNSTGUT demonstrieren.

Hoji Chung hatte sich bereits mehrere Jahre lang mit figurativer Zeichnung und Malerei auseinandergesetzt. Um freier mit Linie und Fläche umgehen zu können, sollte er versuchen mit freien Linien offene Räume zu schaffen. Die Linienbündel sollten zu kräftigen, körperlich spürbaren Hell - Dunkelkontrasten werden - gewissermaßen bis zur Grenze des Machbaren. Inzwischen ist aus dieser Aufgabe eine Explosion von wunderbaren Arbeiten entstanden: Für Hoji Chung öffnete sich ein Tor zu einer direkten, stark emotionalen Ausdrucksmalerei. Diese 40 Arbeiten demontrieren beeindruckend diese Entwicklung, die gerade voll in der Farbe am aufblühen ist.
(Oktober,2005)
hier 40 Arbeiten von Hoji Chung
Eher zufällig kam Max Thiel ins KUNSTGUT, um dann schnell fest zu stellen, daß er genau so ein Ort gesucht hat. Ohne Umwege saugte er die Grundlagen auf und verwandelt alles frech und frei in energetische Arbeiten. Das macht Spaß. Aus diesen Bildern kann man lernen, wie zB eine ziemlich unspektakuläre Raumsituation zu einem spannenden Bild wird - welches auch beim zweiten Blick nicht verliert, sondern Kraft, Frische, auch eine spezielle Eleganz faszinieren immer wieder neu.



Hsjeh, Tsan Yu 
Tsan Yu fragte mich, ob es erlaubt wäre zu spielen. Er findet zeichnen eigentlich langweilig, das heißt, er sucht einen Weg, der eben nicht langweilig ist. Ja, spielen ist erwünscht. Es ist erwünscht den Kopf auszuschalten und die Augen an. Denn die bildnerische Intelligenz zeigt sich nicht durch das Erlernen fremder und fester Regeln, sondern durch das Umgehen und Entdecken bildnerischer Konventionen aus der lebendigen Aktion heraus. Diese Legitimation kann also ausreichen um gleich am Anfang eine derart spritzige Serie von Arbeiten zu schaffen - wie Tsan Yu hier aufzeigt.


mehr Bilder von Hsjeh, Tsan Yu
Sabine Heinz
Sabine Heinz sucht in der Ausbildung im KUNSTGUT ihre Grundlagen zu präzisieren. Das heißt nichts anderes, als zu lernen, das Wesentliche von dem Unwesentlichem zu unterschieden. Hier zwei Aspekte zum Thema Raum:
- Rhytmische Flächen bilden mit reduzierter Farbigkeit ein körperhaftes Raumgebilde
- gerade bei den einfachsten Objekten ist es eine Herausforderung den Raum zwischen den Dingen spürbar zu machen
Gisela Gurr
Diese Raumstudien von Gisela Gurr bauen sich zunächst höchst unspektakulär auf. Das Blatt wird in Kästchen unterteilt, die dann im Laufe des Prozesses zu eigenen Farb- und Strukturkörpern werden. Die Kästchens verselbständigen sich. Eine komplexe Komposition entsteht.

Aus dieser Aufgabe heraus entwickelte Gisela Gurr innerhalb von wenigen Monaten eine eigenständige Bildsprache. Ihre Bilder beschreiben atmosphärische Räume, die sich einer rationalen Vereinfachung entziehen.

weitere Arbeiten von Gisela Gurr